Montag, 24. Februar 2014

Stuttgart - 2014 Februar - Heilbronnerstr./DB Rocker33



In seiner ersten Station machte das Rocker vor sieben Jahren den Begriff der Zwischennutzung auch im elektronischen Bereich salonfähig: Der leer stehende, ehemalige Kronprinzbau war spektakulär düster, die Inneneinrichtung so minimal, dass auch Feng-Shui-Experten beim Raven Spaß hatten. Internationale DJs gebucht Die zweite Heimat des Rocker befand sich in der Ex-Bahndirektion am
Hauptbahnhof. Hier buchte der Club die erste Liga der internationalen DJs, die zuvor um Stuttgart einen weiten Bogen gemacht hatte. Im Sommer wurde der Hof des Gebäudes für Public Viewing und Partys genutzt, dazu gab es eine Galerie. Mit dem Einstieg des Keller Klubs beginnt nun der Neustart in der dritten Location des Clubs, im ehemaligen Filmhaus. Die Betreiber setzen auf die ehemaligen
Kinosäle, in denen künftig zu elektronischer Musik getanzt werden soll. Darüber hinaus soll das Untergeschoss als Konzertfläche genutzt werden.

Sonntag, 16. Februar 2014

Stuttgart - Schlossgarten, Schlosspark (Leutze) 2014


Freitag, 14. Februar 2014

Stuttgart - 1909 stand dieses Danneckerdenkmal auf dem Schloßplatz am Königsbau - heute steht es im Stadtgarten

Stuttgart - 1909 stand dieses Danneckerdenkmal auf dem Schloßplatz am Königsbau - heute steht es im Stadtgarten

Mittwoch, 12. Februar 2014

Stuttgart - Lusthaus Merian - früher und heute

Altes Lusthaus
  Im mittleren Schloßgarten steht auf der linken Parkseite ein Treppen-aufgang des Alten Lusthauses. Das Alte Lusthaus stand an der Stelle des Kunstgebäudes am Schloßplatz. Das von Georg Beer im 16. Jahrhundert erbaute Renaissancegebäude war durch seinen Ballsaal berühmt, der von einer freitragenden bemalten Faßdecke überspannt war. Später diente das Lusthaus als herzogliches und königliches Hoftheater, bis es 1902 einem Brand zum Opfer fiel. Der Treppenaufgang wurde als Erinnerung im Mittleren Schloßgarten untergebracht.

Das Lusthaus heute (2013)






Stuttgart - Tagblattturm 1920er von Ernst-Otto Oßwald


Stuttgart - Tagblattturm 1924-28 von Ernst-Otto Oßwald


Der Tagblatt-Turm in Stuttgart-Mitte in der Eberhardstraße 61 ist ein frühes Hochhaus und inzwischen zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden. Der Turm war von 1928 bis 1943 Sitz der Redaktion und des Verlags der namensgebenden Tageszeitung Stuttgarter Neues Tagblatt.

Der Architekt Ernst Otto Oßwald baute den Turm in den Jahren 1924–1928 gegenüber dem Kaufhaus Schocken als erstes Stuttgarter Hochhaus. Das Gebäude besitzt 18 Etagen bei einer Höhe von 61 m, womit es etwa so hoch war wie der Turm des alten Rathauses aus dem Jahre 1905. Der Tagblatt-Turm gilt als das erste in Sichtbeton ausgeführte Hochhaus Deutschlands. Gebildet ist das Gebäude aus zwei sich begleitenden schlanken Baukörpern und durch schmale Fensterbänder horizontal betont. Das Gebäude war zur Bauzeit wegen seiner modernen Architektur (Neues Bauen) sehr umstritten, gilt heute aber als hochrangiges architektonisches und stadtgeschichtliches Denkmal.

Der Name des Gebäudes führt auf die ursprüngliche, bis 1943 dauernde Nutzung durch das liberal-demokratische Neue Tagblatt zurück. Nach dem Krieg bis 1978 diente es in gleicher Weise der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten.

Nach umfangreichen Umbauarbeiten an den umgebenden Gebäuden in den Jahren 2002 bis 2004 wurde der Tagblatt-Turm Namensgeber für die dort entstandene Kultur unterm Turm mit mehreren Theatern und Einrichtungen der Kulturpädagogik.

Seit 2005 ist der Turm mit einer Konturenbeleuchtung an den Außenkanten versehen, die aus rund 350 Meter Lichtfaserleitung besteht. Bereits bei der Einweihung des Gebäudes 1928 beleuchteten Neonröhren dessen Formen, diese wurden jedoch in den 1960er Jahren demontiert.

Der Bau gilt heute als eines der wichtigsten Zeugnisse des Neuen Bauens.

Ein weiteres Superlativ hatte der Turm: 1927 baute die Firma Stahl im Tagblatt-Turm den mit 15 Stockwerken seinerzeit höchsten Paternoster der Welt. Die Anlage wurde aber bereits in den 1960er Jahren durch zwei Personenaufzüge der Firma Füller&Knörzer ersetzt.

Stuttgart - Neues Schloss als Ruine 1950er

Das Neue Schloss im Herzen der Stadt ist bis weit in die 50er Jahre hinein eine Ruine.

Das Neue Schloss im Herzen der Stadt ist bis weit in die 50er Jahre hinein eine Ruine.
Das Neue Schloss im Herzen der Stadt ist bis weit in die 50er Jahre hinein eine Ruine.  1957
Neues Schloss heute


Das Neue Schloss in Stuttgart wurde zwischen 1746 und 1807 im Auftrag der württembergischen Herzöge und Könige als Residenz- und Wohnschloss erbaut. Es befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Alten Schloss und bildet zusammen mit dem Schlossplatz den Mittelpunkt der Stadt Stuttgart.

Mit 16 Jahren wurde Carl Eugen 1737 neuer Herzog von Württemberg. Sein Vor-Vorgänger, Herzog Eberhard Ludwig, hatte die herzogliche Residenz in das 12 km von Stuttgart entfernte Ludwigsburg verlegt. Carl Eugen kehrte nun mit seinem Hofstaat nach Stuttgart zurück und forderte von der Stadt Stuttgart und der württembergischen Ständeversammlung eine neue Residenz, die das Alte Schloss aus der Zeit der Renaissance ablösen sollte. Es folgte eine Zeit der Auseinandersetzungen, denn der Bau des Residenzschloss Ludwigsburg hatte bereits viel Geld verschlungen und ein neuer Schlossbau würde die Staatskasse noch mehr anspannen. In dieser Zeit reichten viele Architekten ihre Vorschläge und Entwürfe beim Herzog ein, darunter auch Johann Balthasar Neumann, dessen Vorschlag aber abgelehnt wurde. Wäre seine Idee realisiert worden, behaupten Architekturhistoriker, wäre damals der großartigste Palastbau des 18. Jahrhunderts entstanden.

Nachdem Wilhelm II. am 30. November 1918 abgedankt hatte, ging das Schloss in Staatsbesitz über, und man eröffnete ein Museum, in dem die Kostbarkeiten der fürstlichen Kunstkammer, die Majolika-Sammlung und verschiedene Wohnräume der ehemaligen württembergischen Könige gezeigt wurden.
Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Schloss nahezu völlig zerstört. Lange Jahre wurde um den Wiederaufbau gestritten, und fast wären die Reste des Neuen Schlosses zugunsten eines Hotels abgerissen worden. Nach heftigen Protesten von Bürgern und Denkmalschützern beschloss der Landtag von Baden-Württemberg dann allerdings 1957 – mit nur einer Stimme Mehrheit – den Wiederaufbau des Schlosses. Seit dem Wiederaufbau zwischen 1958 und 1964 (unter der Leitung von Horst Linde), bei dem das Innere nur zum Teil restauriert wurde, wird das Neue Schloss von der baden-württembergischen Landesregierung genutzt. Es ist heute Sitz des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft und für die Öffentlichkeit seit 2014 wieder bei regelmäßigen Führungen zugänglich.

Stuttgart - Auf der Fritz-Elsass-Str. ca. 1967


Auf der Fritz-Elsass-Str. 1967

Fritz Julius Elsas (* 11. Juli 1890 in Cannstatt; † 4. Januar 1945 im KZ Sachsenhausen) war ein deutscher Politiker (DDP/DStP) und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.

Die Städte Stuttgart und Berlin haben jeweils eine Straße nach Fritz Elsas benannt. Der FDP-Kreisverband Oberhavel erinnert alljährlich im Januar durch Kranzniederlegung im ehemaligen KZ Sachsenhausen an Fritz Elsas.