Dienstag, 11. Februar 2014

Stuttgart - "Union" Vereinigte Kaufstätten GmbH


"Union" Vereinigte Kaufstätten GmbH auf der Königstrasse.
Dieses Kaufkaus gehörte einem Herrn Tietz. (Hertie)

Stuttgart - Königstraße mit Hauptbahnhof und Mittnachtbau um 1938.

Königstraße mit Hauptbahnhof und Mittnachtbau um 1938.

Stuttgart - Obere Königstraße (Hertie) - Nationalsozialismus 1939

Stuttgart - Obere Königstraße (Hertie) - Nationalsozialismus 1939

Stuttgart - Wilhelmspalais 1939


Stuttgart - Eckensee, Staatsoper 1961


Als der Eckensee noch rund war ... So sah der See vor der Staatsoper zur Zeit der Weimarer Republik aus. Eckig ist er im Jahr 1961 geworden.

Stuttgart - Bahnhof, Arnulf-Klett-Platz 1961 (Hindenburgplatz)


 
Der denkmalgeschützte Bahnhofsbau von Bonatz. Hier kurz nach seiner Eröffnung im Jahre 1922.
Eine etwas unübersichtlche Verkehrslage Im Jahr 1961 auf dem Bahnhofsplatz, dem heutigen Arnulf-Klett-Platz.


Auch am Hauptbahnhof kreuzen 1967 noch die Straßenbahnen - und nur wenige Meter hinter dem Verkehrsknotenpunkt wächst der Wein auf dem Kriegsberg bis in die Stadt hinein.


Der Arnulf-Klett-Platz ist ein Platz in Stuttgart. Er fungiert als Bahnhofsvorplatz für den Stuttgarter Hauptbahnhof und ist benannt nach dem ehemaligen Stuttgarter Oberbürgermeister Arnulf Klett.
Der Platz wird durchquert von bis zu sieben Fahrspuren. Als Teil des Stuttgarter City-Rings verbindet er die Heilbronner Straße/Friedrichstraße (B 27) mit der Konrad-Adenauer-Straße/Willy-Brandt-Straße (B 14).
Der Arnulf-Klett-Platz erstreckt sich in Ost-West-Richtung. Im Norden wird er nahezu komplett flankiert vom denkmalgeschützten Gebäude des Stuttgarter Hauptbahnhofs. Die Südseite des Platzes prägt neben dem Steigenberger Hotel Graf Zeppelin vor allem der Hindenburgbau. Im Südosten mündet die Königstraße in den Arnulf-Klett-Platz. Gegenüber befindet sich der Eingang in den Mittleren Schlossgarten. Nach Osten geht der Platz in die Schiller-Straße über.

Seit 1976 befindet sich unter dem Arnulf-Klett-Platz die Klett-Passage. Sie beinhaltet eine Ladenpassage mit 22 Geschäften und dient gleichzeitig als Verbindung zwischen Hauptbahnhof, Fußgängerzone, S-Bahn und Stadtbahn. Als Namensteil der Stadtbahnhaltestelle Hauptbahnhof (Arnulf-Klett-Platz) ist der Platz Teil des wichtigsten Knotenpunkts im Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart.

Unter dem Platz, der seinerzeit noch Hindenburgplatz hieß, wurde 1940 ein Tiefbunker als öffentlicher Luftschutzraum und mit Zugängen vom Hauptbahnhof und vom Hindenburgbau aus errichtet. In diesem Bunker starben am 8. Oktober 1943 36 Menschen infolge eines Luftangriffes, von denen die überwiegende Zahl ertrank, nachdem eine Wasserleitung zu Bruch gegangen war. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges diente er als Gaststätte, ein Kino war ebenfalls darin untergebracht. Beim Bau des Straßenbahntunnels und der Klett-Passage ab 1970 wurde der Bunker endgültig zerstört.
Der Platz trug bis 1976 den Namen Schiller-Straße. Nach Abschluss der Umbauarbeiten infolge der Tieferlegung der Stadtbahn und der Eröffnung der Ladenpassage wurden sowohl Platz als auch Passage nach dem zwei Jahre zuvor verstorbenen langjährigen Oberbürgermeister Klett benannt. Von 2001 bis 2007 hieß ein Stadtteil in diesem Bereich der Innenstadt Klettplatz, seither ist der Name des Stadtteils Hauptbahnhof.
Mitte März 2013 begannen die Vorbereitungen für den Umbau des Platzes für Stuttgart 21, die am 5. Mai 2013 in Betrieb gehen sollen. Durch die Umlegungen soll in der Mitte der Heilbronner Straße in drei Baustufen bis Oktober 2013 Platz für ein Baufeld in der Mitte der Straße geschaffen werden. Die Kreuzung wird werktäglich von über 100.000 Fahrzeugen befahren.


Arnulf Klett (*1905 in Stuttgart; †1974 auf der Bühlerhöhe/Schwarzwald) war von 1945 bis 1974 Oberbürgermeister von Stuttgart. Er war der am längsten amtierende Oberbürgermeister der Stadt. 

Bei der Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes mit der Einführung der Stadtbahn wurden der neu entstandene Platz und die unterirdische Passage, die den Hauptbahnhof mit der Innenstadt, der U-Bahn-Station und der S-Bahn-Station verbindet, im Jahr 1976 nach Arnulf Klett benannt als Arnulf-Klett-Platz.

Stuttgart - Grabkapelle Giovanni Salucci, Rotenberg - Grabkapelle auf dem Württemberg


Die Grabkapelle auf dem Württemberg ist ein im Stuttgarter Stadtteil Rotenberg gelegenes Mausoleum. Die Kapelle befindet sich auf dem Gipfel des Württembergs, des äußersten westlichen Ausläufers des Schurwalds über dem Neckartal. Sie wurde für Katharina Pawlowna (1788–1819) errichtet, die zweite Frau Wilhelms I. von Württemberg (1781–1864). König Wilhelm I. und ihre gemeinsame Tochter Marie Friederike Charlotte von Württemberg (1816–1887) sind ebenfalls dort bestattet.
Die Grabkapelle wurde nach dem Tode der Königin Katharina erbaut und entstand zwischen 1820 und 1824 nach dem Entwurf des in Italien geborenen Hofbaumeisters Giovanni Salucci an der Stelle der Burg Wirtemberg, der Stammburg des Hauses Württemberg.
Die Grabkapelle diente von 1825 bis 1899 als russisch-orthodoxes Gotteshaus. Auch heute findet jedes Jahr am Pfingstmontag ein russisch-orthodoxer Gottesdienst statt.

Die Bauform ist merklich inspiriert von der Villa Rotonda Andrea Palladios. Wie bei dieser stehen bei der Grabkapelle in allen vier Himmelsrichtungen identische Portiken um einen Zentralbau, der dort kubisch, hier zylindrisch aufgeführt ist. Die Kapelle steht frei inmitten der Weinberge über dem Neckartal und ist mit ihren ins Kolossale weisenden Proportionen vollkommen auf die Fernwirkung ihrer exponierten Lage ausgerichtet.